Skriptfähigkeit

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Directory Opus verfügt über zwei unterschiedliche Befehlssätze, die Basisbefehle und die vordefinierten Befehle. Die Basisbefehle sind die Befehle, die DOpus direkt versteht. Die meisten akzeptieren ein oder mehrere Argumente, die ihr Verhalten beeinflussen. Vordefinierte Befehle setzen sich aus einem oder mehreren Basisbefehlen zusammen, um eine Funktion zu erfüllen. Vordefinierte Befehle werden zum Beispiel für die Symbolleisten oder Kontextmenüs verwendet. Ein vordefinierter Befehl ist sozusagen ein Skript, das aus einem oder mehreren Basisbefehlen besteht.

Die vordefinierten Befehle finden Sie im „Anpassen“-Fenster unter „Befehle“. Sie können sich eine Liste aller Befehle insgesamt oder aller Befehle einer bestimmten Kategorie anzeigen lassen. Es gibt Aktionsbefehle, die etwas tun, wie zum Beispiel eine Datei kopieren oder einen Ordner erstellen. Und es gibt dynamische Befehle, die verwendet werden, um einer Symbolleiste oder einem Menü dynamisch Aktionsbefehle hinzuzufügen. Ein dynamischer Befehl ist zum Beispiel „Laufwerk-Symbole“, den Sie in der Kategorie „Gehe zu“ finden. Wenn Sie diesen Befehl in einer Symbolleiste anwenden, wird er Ihrer Symbolleiste für jedes Laufwerk in Ihrem System einen Schalter hinzufügen, auf den Sie klicken können, um den Inhalt des betreffenden Laufwerks anzuzeigen.

 

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Sie können auf die vielen vordefinierten Befehle zurückgreifen, um DOpus mit Hilfe von Symbolleisten, Kontextmenü-Funktionen und vielem anderen mehr an Ihre Wünsche anzupassen. Zudem können Sie aber auch eigene Befehle vordefinieren, indem Sie im „Anpassen“-Fenster unter „Befehle“ die Kategorie „Benutzer“ anwählen und dann unterhalb der Befehlsliste auf den Schalter „Hinzu“ klicken. Die Kategorie „Benutzer“ ist am Anfang leer und dient als Behälter für Ihre eigenen vordefinierten Befehle.

Sie gelangen auf diese Weise in den Befehlseditor von DOpus. Hier können Sie Ihrem neu definierten Befehl einen Namen geben und als „Tipp“ eine Erklärung zu dessen Funktion hinzufügen. Unter „Vorlage“ können Sie angeben, welche Parameter Ihr Befehl unterstützt. Dazu geben Sie eine Befehlsvorlage (Template) an. Dies ist eine Zeichenkette, die beschreibt, welche Parameter verwendet werden. Unter „Funktion“ können Sie dann die Funktion des Befehls definieren, indem Sie auf beliebige viele Basisbefehle und externe Programme zurückgreifen.

In den vorherigen Kapiteln der Anleitung werden alle vordefinierten Befehle („predefined command set“) und alle Basisbefehle („raw command set“) ausführlich beschrieben. Es wird ausführlich erklärt, wie Sie eigene Befehle definieren, die mit einer Befehlsvorlage verschiedene Argumente unterstützen. Wenn Sie DOpus sehr weitreichend programmieren möchten, finden Sie in der Anleitung unter „Predefined Commands“ und „DOpus Raw Commands“ alles Wissenswerte. In der Regel wird es jedoch ausreichen, wenn Sie auf die umfangreiche Sammlung an vordefinierten Befehlen zurückgreifen, um DOpus an Ihre Wünsche anzupassen.