Go [Raw-Befehl]

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Go [Raw-Befehl]

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Der Befehl Go wird benutzt, um den aktuell angezeigten Pfad, also das aktuelle Verzeichnis zu kontrollieren. Es ist so möglich, zwischen Verzeichnissen zu wechseln, zu einem bestimmten Ordner oder dem Stammverzeichnis des aktuellen Laufwerks, des Weiteren zu, Verlauf, den kürzlich besuchten Ordnern, der Favoritenliste oder den Registerfunktionen des Ordners. Ohne weitere Parameter hat der Befehl Go keine Wirkung.
 

Die Befehlsvorlagen sind: 

 

BACK/S, BACKLIST/O[<normal>,noicons,keys,sort], COMPATIBILITYFILES/S, CONNECT/S, CURRENT/S, DESTPATH/S, DISCONNECT/S, DRIVEBUTTONS/O[<all>,fixed, network, cdrom, removable, ramdisk, labels, noletters, multifunc, multifunctabs, lettersbeforelabels, offline, online, hideempty], DUALPATH/K, EXPANDTREE/S, FOLDERCONTENT/O[button, norecurse, nodirs, nofiles, showhidden, noparselinks, showempty, filefilter=, dirfilter=, maxdepth=], FORWARD/S, FORWARDLIST/O[<normal>,noicons,keys,sort], FROMSEL/S, FTP/S, FTPCMD/K/R, FTPSITE/K, FTPSITEICONS/S, FTPSITELIST/O, HISTORYLIST/O[<normal>,noicons,keys,sort], IGNOREQUAL/S, KEYARGS/K/M, LASTACTIVELISTER/S, LAYOUT/K, NEW/O[<position>,max,min,norm,source, dest,lockoff,tree,notree,dual,dualhoriz,nodual,viewpane,noviewpane,findpanel,syncpanel, dupepanel,noutilitypanel], NEWTAB/O[<normal>,nofocus,findexisting], OPENCONTAINER/O[<parent>, target], OPENINDEST/S, OPENINDUAL/O[<default>,horiz,vert], OPENINLEFT/S, OPENINRIGHT/O[<default>,horiz,vert], PATH, PATHENTRY/O[<source>,dest,left,right], REFRESH/O[<current>,tree,both,all,source,dest,viewpane,left,right], REFRESHTHUMBS/O[<always>,shift,alt,ctrl], ROOT/O[<normal>,collapse], SWAP/S, SWITCHPATH/K, TABCLOSE/S, TABCLOSEALL/O[<all>,left,right], TABDUPLICATE/O[<here>,dual], TABGROUPLIST/O[<normal>,keys,icons], TABGROUPLOAD/K,TABGROUPSAVE/O, TABLOCK/K[lock,lockchanges,lockreuse, off,toggle], TABMOVE/S, TABSELECT/K[first,last,prev,+1,-1,<index>], TABUNDOCLOSE/S, UNDOCLOSELISTER/O[<normal>, closeexisting],UP/S, USEQUALKEYS/S, USER/K, VIEW/K[LargeIcons, SmallIcons, List, Details, Power, Thumbnails, Tiles]:

 

BACK/S: Die Option BACK wird zum Zurückgehen in der Verlaufsliste im aktuellen Ordner eingesetzt. Diese Funktion unterstützt dies für jeden individuellen Ordner und nicht global, wie bei den Liste der kürzlich benutzten Ordner (Recent List). Der Parameter BACK kann in Verbindung mit dem Parameter UP benutzt werden, um das Verhalten beider Funktionen zu kombinieren. Go UP BACK bewirkt dass das übergeordnete Verzeichnis gelesen wird, ebenso wie bei UP, ausser dass eine bestehende Dateienauswahl oder die Scrollposition im Cache gespeichert und benutzt wird, sofern das übergeordnete Verzeichnis zuvor besucht wurde. Ebenso ist dies bei BACK.

 

BACKLIST/O [<normal>,noicons,keys,sort]: Diese Option stellt einen dynamischen Befehl dar und erzeugt eine Liste aller dem aktuellen Verzeichnis verlaufsmässig vorhergehenden Verzeichnisse aus der Verlaufsliste. Der Parameter BACKLIST hat die Optionen noicons und keys. Wird noicons angegeben, werden in der erzeugten Verlaufsliste keine Icons für die besuchten Ordner angezeigt. Wird keys als Option angegeben, so werden die Ziffern von 0 bis 9 automatisch den ersten zehn Einträgen der Verlaufsliste zugeordnet. Wird zusätzlich als weitere Option sort angegeben, wird die Verlaufsliste nicht wie sonst chronologisch, sondern alphabetisch sortiert.

 

COMPATIBILITYFILES/S: Unter Windows Vista würde der Befehl Go COMPATIBILITYFILES bewirken, dass ein zum aktuell geöffneten Ordner analoger Gegenpart eines Kompatibilitätsornders geöffnet wird, sofern dieser existiert, beziehungsweise auch umgekehrt. So würde zum Beispiel C:\Programme nach C:\Benutzer\...\VirtualStore\Programme führen.

 

CONNECT/S: Die Option CONNECT zeigt den Systemdialog, der es erlaubt, eine Verbindung zu einem Netzlaufwerk herzustellen, beziehungsweise dorthin zu mappen.

 

CURRENT/S: Diese Option wird benutzt, um den im aktiven Lister geöffneten Ordner als Bezugsort zu definieren. Er wird ausschließlich in Verbindung mit den Optionen NEW und OPENINDUAL benutzt. So würde beispielsweise GO CURRENT NEW einen neuen Lister anzeigen, der den gleichen Ordner wie im aktiven Lister anzeigen würde.

 

DESTPATH/S: Erlaubt es, den aktuellen Zielpfad im Quell-Lister anzuzeigen.

 

DISCONNECT/S: Diese Option zeigt den Systemdialog an, um gemappte Netzlaufwerke zu trennen.

 

DRIVEBUTTONS/O[<all>, fixed, network, cdrom, removable, ramdisk, labels, noletters,multifunc, multifunctabs, lettersbeforelabekls, offline, online, hideempty]: Die Option DRIVEBUTTONS arbeitet als dynamischer Befehl, der Laufwerkssymbole anzeigt, welche die auf Ihrem Computer vorhandenen Laufwerke (logische Partitionen) anzeigt. Ohne Angabe eines weiteren Parameters wird für jedes Laufwerk ein Symbol angelegt. Alternativ hierzu kann eine Kombination mit weiteren, oben genannten Optionen benutzt werden, um festzulegen, welche Typen von Laufwerksschaltern hinzugefügt werden sollen. Beispielsweise bewirkt Go DRIVEBUTTONS=fixed,cdrom dass ausschließlich feste Partitionen (fixed disks) und CD-ROMs angezeigt werden. Standardmässig werden die Laufwerksbuchstaben der Partitionen als Label verwendet. Wird das Schlüsselwort labels angegeben, wird zusätzlich das Namenslabel des Laufwerks als Beschriftung (Label) für den Laufwerksschalter genommen. In Verbindung mit labels ist es mittels zusätzlichem noletters möglich, die Laufwerkslabels ganz ohne Laufwerksbuchstaben anzuzeigen. Die Option multifunc bewirkt, dass die Laufwerksschalter eine dreifache Funktionalität bekommen, mit OPENINLEFT, OPENINRIGHT und NEW als Optionen.

 

Der Befehl Go DRIVEBUTTONS erlaubt es, mittels "+" und "-" Laufwerke zu filtern. So würde beispielsweise der Befehl Go DRIVEBUTTONS=-aez alle Laufwerke ohne die Laufwerke A:, E: und Z: anzeigen. Go DRIVEBUTTONS=+cdf würde dagegen ausschließlich die Laufwerke C:, D: und F: anzeigen. Diese Befehlsflags lassen sich kombinieren mit anderen Parametern des Befehls  DRIVEBUTTONS, zum Beispiel Go DRIVEBUTTONS=cdrom,-g, welcher alle CD-Laufwerke außer G: anzeigen würde. Der Befehl DRIVEBUTTONS hat auch eine Option lettersbeforelabels, mit der man die Laufwerksbuchstaben den Labels voranstellen kann, wie zum Beispiel C: Lokale PlatteLokale Platte (C:). Mittels der Schlüsselwörter offline und online kann angegeben werden, welche Art von Netzlaufwerken angezeigt werden sollen. Standardmäßig werden sowohl Online- als auch Offlinelaufwerke angezeigt.
 
Schließlich ist es möglich, mittels der Option hideempty momentan leere Laufwerke auszublenden. Ihr Laufwerksschalter wird angezeigt, sobald ein Medium eingelegt wurde.

 

DUALPATH/K: Mittels dieses Parameters ist es möglich, einen ins Zielverzeichnis einer Dualanzeige einzulesenden Pfad anzugeben. Wird die Option PATH benutzt, so ist das Einlesen dieses Pfades in beide Anzeigen gleichzeitig möglich.

 

EXPANDTREE/S: Bewirkt ein automatisches Ausklappen des Ordnerbaums, um den Inhalt des neuen Ordners anzuzeigen.

 

FOLDERCONTENT/O [button, norecurse, nodirs, nofiles, showhidden, noparselinks, showempty, filefilter=, dirfilter=, maxdepth=]: Dieser Befehl ermöglicht es, alle Inhalte eines Ordners dynamisch in einem Menü anzuzeigen. Die optionalen Parameter für dieses Argument sind:
 
button - mit diesem Parameter werden ebenfalls Unterordner in den Menüschaltern angezeigt. Wird der Schalterteil geklickt, so wird der Ordner eingelesen, während ein Klick auf das Ausklappmenü die Inhalte der Unterordner anzeigt
norecurse - vermeidet ein rekursives Anzeigen der Unterordner
nodirs - schliesst Ordner aus der Liste aus
nofiles - schließt Dateien aus der Liste aus
showhidden - schließt versteckte Dateien in der Liste ein
noparselinks - Dateilinks werden nicht aufgelöst
showempty - schließt leere Ordner in die Liste ein
filefilter=<pattern> - nutzt Wildcard-Muster zum Dateivergleich
dirfilter=<pattern> - nutzt Wildcard-Muster zum Ordnervergleich
maxdepth=<depth> - maximale Rekursionstiefe

 

Bei der Benutzung von mehrfachen oder erweiterten Befehlen ist bei Argumenten wie filefilter zu beachten, dass alle Angaben in Anführungsstriche (quotes) zu setzen sind, wenigstens bei Benutzung von "=" nach FOLDERCONTENT. Zum Beispiel,

Go C:\Test FOLDERCONTENT="filefilter=*.(exe|iso)"

Ohne die Anführungsstriche würde der Filter ignoriert werden.

 

FORWARD/S: Die Option FORWARD wird zum Vorwärtsgehen in der Verlaufsliste im aktuellen Ordner eingesetzt (dies ist aber nur dann möglich, wenn zuvor bereits eine Rückwärtsbewegung ausgeführt wurde).

 

FORWARDLIST/O [<normal>,noicons,keys,sort]: Diese Option arbeitet als dynamischer Befehl und erzeugt eine Liste aller Ordner, die nach dem aktuellen Ordner in der Verlaufsliste folgen. Der Parameter FORWARDLIST besitzt die Optionen noicons und keys. Wird noicons angegeben, werden in der erzeugten Verlaufsliste keine Icons für die besuchten Ordner angezeigt. Wird keys als Option angegeben, so werden die Ziffern von 0 bis 9 automatisch den ersten zehn Einträgen der Verlaufsliste zugeordnet. Wird zusätzlich als weitere Option sort angegeben, wird die Verlaufsliste chronologisch anstatt alphabetisch sortiert.

 

FROMSEL/S: Dieser Schalter zwingt Go, den Pfad des ersten gewählten Ordners einzulesen. Zum Beispiel lässt sich ein Schalter mit dieser Funktion definieren, der automatisch den gewählten Ordner in einem neuen Lister öffnet.

 

FTP/S: Der Befehl Go FTP öffnet den Dialog FTP Quick Connect, der das manuelle Verbinden zu einer FTP-Site erlaubt, die sich noch nicht im FTP-Adressbuch befindet.

 

FTPCMD/K/R: Der Befehl Go FTPCMD wird benutzt, um Raw-Befehle an einen verbundenen FTP-Server zu senden. Wenn keine Verbindung zu einem FTP-Server besteht, bleibt dieser Befehl wirkungslos.

 

FTPSITE/K: Diese Option erlaubt das Verbinden zu einer FTP-Site, die zuvor im FTP-Adressbuch konfiguriert wurde. Die FTP-Seite muß namentlich angegeben werden - befindet sie sich in einem Unterordner des Adressbuches, so muß der voll Pfad zu diesem Eintrag angegeben werden, beispielsweise Go FTPSITE=Public\Microsoft. Dies ist äquivalent zu Go @Public\Microsoft.

 

FTPSITEICONS/S: Die Option FTPSITEICONS wird in Verbindung mit der Option FTPSITELIST verwendet. Sofern angegeben, enthält die erzeugte Liste der FTP-Sites Standardicons dieser Einträge.

 

FTPSITELIST/O: Diese Option arbeitet als dynamischer Befehl und erzeugt eine Liste aller im FTP-Adressbuch definierten FTP-Sites. Der optionale Wert für diese Option erlaubt es, FTP-Sites abhängig vom Namenspräfix dieser Sites zu filtern. Zum Beispiel würde Go FTPSITELIST=Public ausschließlich Sites beginnend mit dem Präfix Public auflisten (wie auch im vorhergehenden Beispiel zu FTPSITE). Wird kein Wert angegeben, so werden alle FTP-Sites angezeigt.

 

HISTORYLIST/O [<normal>,noicons,keys,sort]: Mittels dieses Parameters lassen sich BACKLIST und FORWARDLIST kombinieren. Die so erzeugte Liste enthält alle Ordner des Listerverlaufs, sowohl in rück- als auch vorwärts von der aktuellen Position ausgehend. Der Parameter HISTORYLIST unterstützt die Optionen noicons, keys und sort, wie bei den anderen Befehlen auch.

 

IGNOREQUAL/S: Manche Funktionen des Befehls Go sind in Directory Opus festgelegt (hard-coded), um entsprechend zu reagieren, sobald Umschalt, Steuerung oder Alt gedrückt wurden. Mittels IGNOREQUAL wird dieses Verhalten übergangen.

 

KEYARGS/K/M: Diese Option erlaubt es, mehrteilige Argumente anzugeben, die nur in Verbindung mit bestimmten Tastenkombinationen ausgeführt werden, wenn die Hauptfunktion ausgeführt wird. Zu beachten ist, dass KEYARGS eine /M Option ist und somit mehrere Eingabewerte verarbeiten kann, wie beispielsweise 
Go C:\ KEYARGS ctrl:NEW “shift:NEWTAB=findexisting” ctrlshift:NEWTAB

 

LASTACTIVELISTER/S: Wenn dieser Schalter angegeben wird, so wird er in Opus zuletzt benutzte Lister aktiviert und das Fenster nach vorne gebracht. Wenn der zuletzt benutzte aktive Lister zuvor geschlossen wurde, oder gar keine weiteren Lister geöffnet sind, so werden die übrigen Teile des Befehlsarguments benutzt. So würde beispielsweise GO NEW LASTACTIVELISTER den zuletzt aktiven Lister anzeigen, sofern möglich, ansonsten einen neuen Lister öffnen.

 

LAYOUT/K: Das Argument LAYOUT erlaubt es, einen gespeichertes Listerlayout zu laden, wenn ein neuer Ordner eingelesen wird. Die ist dem Gebrauch von Prefs LAYOUT ähnlich, außer dass nur der erste Lister dieses Layouts benutzt wird, und es ist möglich, bei Verwendung aller anderer Parameter des GO-Befehls die Voreinstellungen zu übergehen. Zum Beispiel würde Go FROMSEL LAYOUT=Pictures den ersten gewählten Ordner in einem neuen Lister öffnen und das gespeicherte Layout Pictures dafür benutzen.

 

NEW/O: Dieser Schalter kann in Verbindung mit den meisten anderen Optionen des GO-Befehls genutzt werden. Er bewirkt, dass betreffende Ordner in einem neuen Lister angezeigt wird anstatt im aktuellen Lister. Er kann mit den Optionen PATH, UP, ROOT, CURRENT, DRIVEBUTTONS, FTPSITE, FTPSITELIST und FTP genutzt werden.

 

Optional können mittels der Parameter des NEW-Befehls die Position, die Größe und der Zustand des neuen Listers festgelegt werden. Das Format hierzu ist GO NEW <x>,<y>,<w>,<h>,<state>. Alle Argumente sind optional; um weitere Argumente anzugeben, müssen Kommata für die vorherigen Argumente angegeben werden. Um beispielsweise einen Lister mit der Größe 800*600 zu öffnen, würde man also GO NEW ,,800,600 angeben. Es ist auch möglich, *,* anzugeben, wenn gewünscht wird, dass der neue Lister unterhalb der aktuellen Mauscursorposition geöffnet werden soll. Das Argument <state> erlaubt es, den Zustand des Fensters festzulegen, entweder maximize, minimize oder normal. Ebenso kann man mittels der Schlüsselwörter source und dest weitere Zustände des Listers angeben. Zusätzlich kann man den Dateibaum, die Dualanzeige, das Betrachterfenster, und das Ausgabefenster mittels der Schlüsselwörter tree, notree, dual, dualhorz, nodual, viewpane, noviewpane, findpanel, syncpanel, dupepanel und noutilitypanel konfigurieren.

     

NEWTAB/O[<normal>,nofocus,findexisting]: Dieser Parameter öffnet ein neues Ordnerregister. Wenn kein Pfad angegeben wurde, so wird ein leeres Register geöffnet, andernfalls wird der angegebene Ordner als Register geöffnet. Wird NEWTAB=nofocus angegeben, so wird das neue Ordnerregister nicht in den Vordergrund gebracht. Dies lässt sich beispielsweise mit OPENINLEFT kombinieren, um festzulegen, auf welcher Seite das Register geöffnet werden soll. Wurde findexisting angegeben, prüft Opus, ob ein entsprechender Ordner eventuell bereits in einem Register geöffnet ist, so dass zu diesem gewechselt wird anstatt ein neues Register zu öffnen.

 

OPENCONTAINER/O[<parent>, target]: Der Schalter öffnet das übergeordnete Verzeichnis, bzw den "Container" des gewählten Objekts. Es wird im Dateikontextmenü von Dateisammlungen verwendet, um den realen Ordner, in denen sich diese Dateien befinden öffnen zu können. Wenn beispielsweise OPENCONTAINER=target angegeben wird, werden alle bestehenden Referenzen, Junctions und Verknüpfungen abgewählt und der die Zieldateien enthaltende Ordner wird geöffnet (die Zieldateien werden hierbei automatisch gewählt). Dies ähnelt dem Schalter Find Target im Systemeigenschaften-Dialog zu den Verknüpfungen.

 

OPENINDEST/S: Der angegebene Ordner wird in das Zielverzeichnis eingelesen, anstatt wie normalerweise ins Quellverzeichnis.

 

OPENINDUAL/O[<default>,horiz,vert]: Diese Option ist ähnlich wie die Option NEW, außer dass (bei Verwendung der Dualanzeige) der neue Ordner im gegenüberliegenden Listerfenster geöffnet wird. Wenn keine Dualanzeige verwendet wird, so wird der Lister durch die Option automatisch in den Dualanzeigemodus versetzt. Das dazugehörige Layout kann mit den Optionen horiz und vert festgelegt werden.

 

OPENINLEFT/S: Der angegebene Ordner wird in den linken Lister einer Dualanzeige eingelesen, unabhängig vom aktuellen Quellverzeichnis. Diese Option kann mit den Parametern ROOT und UP verwendet werden.

 

OPENINRIGHT/O[<default>,horiz,vert]: Der angegebene Ordner wird in den rechten Lister einer Dualanzeige eingelesen, unabhängig vom aktuellen Quellverzeichnis. Diese Option kann mit den Parametern ROOT und UP verwendet werden.

 

PATH: Die Option PATH erlaubt es, den gewünschten Pfad festzulegen. Es kann ein physischer Pfad eingegeben werden, der Name eines Eintrages aus dem FTP-Adressbuch oder ein Alias für einen bestimmten Systemordner. Wenn der angegebene Pfad Leerzeichen enthält, sollten diese in Anführungszeichen gesetzt werden. Zum Beispiel:
 
Go “c:\my documents\my letters\july 2000\

 

Die Systemordner, die nativ von der Option PATH erkannt werden lauten wie folgt: 

 

/admintools

Der Ordner "Verwaltung" aus der Systemsteuerung

für den aktuellen Benutzer (nur für Windows 2000)

/altstartup

Die nicht lokalisierte Startmenügruppe des Benutzers

/appdata

Ordner für die Anwendungsdaten

/commonadmintools

Der Ordner "Verwaltung" aus der Systemsteuerung

für den aktuellen Benutzer (nur für Windows 2000)

/commonaltstartup

nicht lokalisierte Startmenügruppe für alle Benutzer (nur NT) 

/commonappdata

Ordner für Anwendungsdaten für alle Benutzer (nur NT)

/commondesktopdir

Ordner "Desktop" für alle Benutzer (nur NT)

/commondocuments

Ordner "Dokumente" für alle Benutzer (nur NT)

/commonfavorites

Favoritenordner für alle Benutzer (nur NT)

/commonstartmenu

Ordner "Startmenu" für alle Benutzer (nur NT)

/commonstartup

Startordner für alle Benutzer (nur NT)

/commonprogramfiles

Der Programmdateienordner für alle Benutzer (nur NT)

/commonprograms

Programmordner für alle Benutzer (nur NT) 

/commontemplates

Ordner für Vorlagen für alle Benutzer (nur NT) 

/controls

die Systemsteuerung

/cookies

der Ordner für die Cookies 

/default

identisch mit /initial oder /last,

abhängig von den Voreinstellungen

/defaultright

identisch mit /initialright oder /lastright,

abhängig von den Voreinstellungen.

/desktop

der Desktop, das Wurzelverzeichnis des Namesraumes

/desktopdir

der physische Ordner, der die Desktopelemente enthält

/favorites

Ihr persönlicher Favoritenordner

/fonts

Ihr Ordner für die Fonts

/history

Ordner zum Speichern der Elemente im Internetverlauf (History)

/home

Der Programmordner für Directory Opus

/initial

der in den Voreinstellungen gesetzte Initialpfad

für die linke Dateianzeige

/initialright

der in den Voreinstellungen gesetzte Initialpfad

für die rechte Dateianzeige 

/internetcache

Ordner zum Cachen der temporären Internetdateien

/last

der Pfad zum zuletzt geschlossenen Lister (linke Seite)

/lastright

der Pfad zum zuletzt geschlossenen Lister (rechte Seite) 

/localappdata

lokaler Ordner für die Anwendungsdaten

/mycomputer

Mein Computer

/mydocuments

Ihr persönlicher Dateiordner (Meine Dokumente)

/mypictures

Ihr persönlicher Bilddateienordner (Meine Bilder) 

/nethood

der physische Ordner, der Verknüpfungen zu

"meine Netzwerkverbindungen" enthält

/network

Netzwerkumgebung (der physische Ordner, der unter Windows 2000

Verknüpfungen zu "meine Netzwerkverbindungen" enthält)

/printers

Der Ordner "Drucker" 

/printhood

Ordner zum Speichern von Verknüpfungen zu Druckern

/profile

Der Profilordner des aktuellen Benutzers

/programfiles

Der Ordner "Programmdateien" (nur für Windows 2000) 

/programs

Der Ordner, der Ihre Programmgruppen enthält

/recent

Der Ordner "zuletzt genutzte Dokumente"

/sendto

In diesem Ordner befinden sich Einträge

zum Menü "senden an"

/start

Der Ordner enthält die Einträge Ihres Startmenüs

/startup

Der Ordner enthält Programme, die beim Systemstart automatisch gestartet werden

/system

Der Systemordner von Windows 

/temp

Der Ordner "temporäre Dateien" von Windows

/templates

Ordner "persönliche Vorlagen"

/trash

Der Papierkorb von Windows

/windows

Der Hauptordner von Windows



Sie können ebenfalls Ihre eigenen Pfad-Aliase in den Voreinstellungen hinzufügen. Um eine Site aus dem FTP-Adressbuch aufzurufen, geben Sie den Eintragsnamen mit einem vorangestellten "@"-Zeichen an, zum Beispiel, Go @gpsoftware.

Das Argument PATH akzeptiert auch relative Pfade; beispielsweise würde Go ..\data zu einem Ordner namens "data" im Wurzelverzeichnis des aktuellen Ordners gehen.

 

 
PATH: Sofern mit dem Argument FOLDERCONTENT zusammen genutzt, kann das Argument PATH mehrere Verzeichnispfade, welche durch das Pipezeichen (|) getrennt sind akzeptieren, um diese mehrfachen Verzeichnisse in ein Einziges zu kombinieren.

 

PATHENTRY/O: Der Befehl Go PATHENTRY bewirkt, dass ein verstecktes Eingabefeld am unteren Rand des aktiven Listers angezeigt wird, welches die Eingabe eines Verzeichnispfads erlaubt, der dann eingelesen wird. Diese Funktion ist besonders effektiv in Verbindung mit einem Hotkey, da sie einen Verzeichniswechsel ohne Zuhilfenahme der Maus ermöglicht. Der Befehl PATHENTRY kann derart angepasst werden, dass dieses Eingabefeld nur in Verbindung mit einer bestimmten Dateianzeige anstatt mit dem Pfad des aktuellen Quellverzeichnisses arbeitet. Weiterhin können die Optionen left, right oder dest angegeben werden. Dadurch können Hotkeys zur individuell angepassten Anzeige für das linke und rechte Listerfenster erstellt werden.

 

REFRESH/O[<current>, tree, both, all, source, viewpane]: Die Option REFRESH wird benutzt, um Ordner im aktiven Lister neu einzulesen oder anzuzeigen. Ohne eine Angabe eines weiteren Wertes wird nur das momentan aktive Verzeichnis aktualisiert. Die Option tree bewirkt, dass die Ordnerstruktur aktualisiert wird (soweit aktuell angezeigt). Die Option both bewirkt, dass beide Anzeigen einer Dualanzeige aktualisiert werden. Mittels des Wertes source werden das Quellverzeichnis und die Ordnerstruktur, aber nicht das Zielverzeichnis aktualisiert. Die Option viewpane bewirkt, dass das momentan im Dateibetrachter angezeigte Bild aktualisiert wird.

 

REFRESHTHUMBS/O: Der Befehl Go REFRESHTHUMBS bewirkt, dass im aktuellen Lister angezeigte Miniaturansichten aktualisiert werden. Falls die Option Miniaturen zwischenspeichern in den Voreinstellungen aktiviert ist, wird der Cache für den aktuell gewählten Ordner erneuert. Dieser Befehl akzeptiert als optionale Parameter shift, alt und ctrl. Werden diese Optionen genutzt, werden die Miniaturen nur aktualisiert, wenn die entsprechende Zusatztaste während der Ausführung der Funktion gedrückt wird.

 

ROOT/O: Diese Option liest das Stammverzeichnis des aktiven Listers ein. Sie hat nur eine Wirkung, wenn der aktuell angezeigte Ordner ein Dateisystemordner ist. Wird ROOT=collapse angegeben, wird der entsprechende Zweig in der Ordnerstruktur automatisch zugeklappt.

 

SWAP/S: Die angezeigten Ordner des aktuellen Quell- und Zielverzeichnisses werden seitenmässig vertauscht.

 

TABCLOSE/S: Schließt das aktuelle Ordnerregister. In Verbindung mit dem Argument PATH kann die Option benutzt werden, um einen Pfad des zu schließenden Registers anzugeben. In diesem Zusammenhang kann das Argument PATH desweiteren Wildcards benutzen. So zum Beispiel Go TABCLOSE PATH=C:\*, um alle Register zu schließen, auf denen Ordner auf C: angezeigt werden.

 

TABCLOSEALL/O: Schliesst alle Ordnerregister außer dem Aktuellen. Wird TABCLOSEALL=left angegeben, werden alle Register links vom aktuell benutzen Register geschlossen, dementsprechend werden alle Register rechts vom aktuell benutzen Register geschlossen bei Verwendung des Befehls TABCLOSEALL=right.

 

TABDUPLICATE/O: Erstellt ein Duplikat des aktuellen Ordnerregisters. Standardmässig wird ein neues Register in der aktuellen Dateianzeige erstellt, aber mittels TABDUPLICATE=dual kann dieses auch in der gegenüberliegenden Dateianzeige geöffnet werden.

 

TABGROUPLIST/O: Generiert eine Liste der gespeicherten Ordnerregistergruppen. Mittels des Parameters keys können den Listeneinträgen automatisch Tastenkürzel zugewiesen werden, und mit dem Parameter icons die dazugehörigen Icons für diese Gruppen.

 

TABGROUPLOAD/K: Lädt eine benannte Ordnerregistergruppe. In Verbindung mit OPENINRIGHT etc. kann angegeben werden, wo die Register geöffnet werden sollen.

 

TABGROUPSAVE/O: Speichert die aktuelle Gruppe von Ordnerregistern als eine neue (oder bereits existierende), Registergruppe. Eine Aufforderung zur Eingabe eines Namens wird gegebenenfalls angezeigt.

 

TABLOCK/K [lock,lockchanges,lockreuse,off,toggle]: Ändert den Status "gesperrt" des aktuellen Ordnerregisters. Mittels lock kann das Register gegen alle Ordneränderungen gesperrt werden, per lockchanges sind temporäre Änderungen möglich, werden aber zurückgesetzt wenn das Register abgewählt und wieder neu gewählt wird, oder lockreuse um ungesperrte Register vorzugsweise wiederzubenutzen (anstatt ein neues Register zu öffnen). In Kombination mit dem Parameter toggle ist es möglich, zwischen zwei derartigen Sperrfunktionen umzuschalten. Mittels off wird ein Register wieder entsperrt.

 

TABMOVE/S: Verschiebt das aktuelle Ordnerregister auf die andere Seite des Listers.

 

TABSELECT/K: Wechselt die aktuelle Auswahl des Ordnerregisters. Mittels first wird das erste Ordnerregister, per last das letzte Ordnerregister, oder mit +1 und -1 jeweils entweder das nächste oder das vorherige Register in der entsprechenden Folge gewählt. Ebenso ist es möglich, mittels TABSELECT=prev das zuvor gewählte Register zu wählen.

 

TABUNDOCLOSE/S: Wiederherstellen des letzten Register oder Register die geschlossen worden sind.

 

UNDOCLOSELISTER/O[<normal>, closeexisting]: Dieser Befehl öffnet den letzten Lister, der geschlossen wurde (wenn beispielsweise ein Lister versehentlich geschlossen wurde, kann dieser Befehl ihn wieder mit den gleichen Einstellungen öffnen). Der Befehl akzeptiert auch das Schlüsselwort closeexisting, mit dem alle anderen aktuell geöffneten Lister vorher geschlossen werden.

 

UP/S: Der Befehl Go UP geht zum übergeordneten Verzeichnis des aktuellen Ordners im aktiven Lister.

 

USEQUALKEYS/S: Wird dieses Argument angegeben, reagiert der Befehl Go automatisch auf die Tasten Strg/Umschalt/Alt, sofern diese gedrückt werden, um die entsprechenden Standardaktionen für diese Tasten auszuführen (Strg = in Dualanzeige öffnen, Umschalt = neuer Lister, Alt = neues Register). 

 

USER/K: Die Option USER wird in Verbindung mit Aliases bestimmter spezieller Systemordner der PATH-Option benutzt. Sie erlaubt es, einen abweichenden Benutzer des Systemordners anzugeben (nur bei Systemordnern, welche eine Per-User Konfiguration unterstützen). Zum Beispiel würde Go /desktopdir USER="Fred Bloggs" den Desktop des Benutzers namens Fred Bloggs anzeigen anstatt den Desktop des aktuellen Benutzers. Dies funktioniert aber natürlich nur, wenn die entsprechenden Zugriffsrechte gewährleistet sind.

 

VIEW/K [largeicons,smallicons,list,details,power,thumbnails,tiles]: Der Parameter VIEW erlaubt es, einen Anzeigemodus für den neuen Ordner anzugeben. So würde beispielsweise Go C:\Pictures NEW VIEW=Thumbnails den betreffenden Ordner in einem neuen Lister öffnen und diesen automatisch im Miniaturmodus anzeigen.