Filetype [Raw-Befehl]

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Filetype [Raw-Befehl]

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Der Befehl Filetype wird benutzt, um auf den Dateityp bezogene Aktionen auszulösen und zu kontrollieren:

 

ACTION, CONTEXTFORCE/S, CONTEXTMENU/O, CONTEXTOPTIONS/K, EDIT/S, FILE/K/M, NEW/K, NEWMENU/S, NEWNAME/K, OPENWITHMENU/S, SENDTOMENU/S

 

ACTION:  Geben Sie diese Option an, um Dateityp-bezogene Ereignisse auszulösen. Beispielsweise ist es möglich, einen Schalter zu erstellen, welcher "Drag-and-drop" oder Doppelklicks emuliert. Die effektiv ausgeführte Aktion hängt dabei vom involvierten Dateityp ab, bzw. dessen im Dateitypensystem von Directory Opus eingestellten Funktionen.

Die verfügbaren Ereignisse sind open, explore, find, print, drop, dropshift, dropctrl, dropalt, dblclk, dblclkshift, dblclkctrl, dblclkalt, mdblclk, mdblclkalt, mdblclkshift und mdblclkctrl.

 

CONTEXTFORCE/S: Diese Option kann in Verbindung mit der Option CONTEXTMENU benutzt werden. Sie erlaubt, die Parameter in den Voreinstellungen zu übergehen, welche die Windows Kontextmenüs deaktivieren.

 

CONTEXTMENU/O: Diese Option agiert als dynamischer Befehl und wird benutzt, um den Menüs in Opus und Symbolleisten weitere Einträge hinzufügen zu können. Sofern kein Wert angegeben wurde, werden die Kontextmenüs aller aktuell gewählter Dateien hinzugefügt. Alternativ ist es möglich, den Namen eines Registry Keys anzugeben, um Kontextmenüeintrage hinzuzufügen. Der gebräuchlichste Wert dafür ist CONTEXTMENU=Directory\Background, welcher den Registry Key darstellt, um die Hintergründe der Kontextmenüs und Ordnerhintergründe zu definieren (dieser wird bei einem Rechtsklick in einen leeren Bereich des Listers angezeigt). Ebenso ist es möglich, die CLSID einer Shell Extension anzugeben, wie zum Beispiel CONTEXTMENU={E9FE4040-3C93-11D4-8006-00201860E88A}. Dieses würde Einträge aus der Directory Opus ZIP Kontextmenüerweiterung hinzufügen.

 

CONTEXTOPTIONS/K:  Diese Option wird benutzt, um das Verhalten der Option CONTEXTMENU zu modifizieren. Momentan hat sie dann nur eine Wirkung, wenn Directory\Background als Wert für CONTEXTMENU angegeben wurde. Eine der hierdurch hinzugefügten standardmäßigen Kontextmenüeinträge ist das Menü ShellNew (erlaubt das Erstellen neuer Dateien unterschiedlicher Dateitypen). Wird die Option CONTEXTOPTIONS benutzt, so wird das Weglassen oder Hinzufügen bestimmter Einträge im ShellNew-Menü ermöglicht.

 

Der Wert der Option CONTEXTOPTIONS hat seine eigene Befehlsvorlage, bestehend aus INCLUDE/K und EXCLUDE/K. Weil dies genaugenommen eine "Vorlage in der Vorlage" darstellt, muss der Wert der Option CONTEXTOPTIONS in Klammern gesetzt werden.

zum Beispiel:

Filetype CONTEXTMENU=Directory\Background CONTEXTOPTIONS=”EXCLUDE=.bmp,.zip”

In diesem Beispiel würden Einträge zum Erstellen neuer Bitmap-Dateien und neuer ZIP-Dateien aus dem Menü ShellNewShellNew-Menü komplett deaktiviert werden.

Durch die Angabe CONTEXTOPTIONS=windowsonly können in einem einzigen Durchgang alle standardmäßigen Windows-Kontextmenüs hinzugefügt werden. Dieses kann genutzt werden, in Verbindung mit dem Parameter CONTEXTFORCE und der Option aus den Voreinstellungen "Windowsobjekte in Kontextmenüs ausblenden", so dass alle Windows-Kontextmenüs in einem einzigen Untermenü zusammengefasst werden.

 

EDIT/S: Dieser Schalter bewirkt, dass der Befehl FileType den Dateityp-Editor öffnet und automatisch den Dateityp passend zur aktuell gewählten Datei anzeigt. Sie können den Befehl FileType EDIT dem Dateityp "Alle Dateien und Ordner" hinzufügen, um einen schnellen Weg zum Editieren jedes beliebigen Dateityps zu ermöglichen.

 

FILE/K/M: Diese Option wird benutzt, um Dateien festzulegen, auf welche die Dateityp-Aktion angewendet werden soll. Sofern sie nicht angegeben wurde, werden alle im aktiven Lister gewählten Dateien angesprochen.

 

NEW/K: Die Option NEW wird benutzt, um automatisch eine neue Datei eines bestimmten Dateityps zu erstellen. Sie emuliert das Verhalten des Menüs ShellNew (etwas weiter oben beschrieben). Die neue Datei wird im aktiven Lister erstellt. Zum Beispiel würde Filetype NEW=.zip eine neue ZIP-Datei im aktiven Lister erstellen. Die Erstellung neuer Dateien auf diesem Wege ist nur möglich, Wenn ein entsprechender ShellNew Registryeintrag definiert wurde. Mit der Option NEWNAME ist es möglich, den neuen Dateien einen Namen zu geben.

 

NEWMENU/S: Mittels dieser Option kann der Benutzer das Menü Shell New des Systems anzeigen (dies entspricht dem standardmäßigen Menü bei einem Rechtsklick auf den Hintergrund im Lister und der Auswahl New).

 

NEWNAME/K: Benutzen Sie diese Option in Verbindung mit NEW, um den Namen einer neu erstellten Datei zu vergeben. Beispielsweise Filetype NEW=.zip NEWNAME=NewZip.zip.

 

OPENWITHMENU/S: Diese Option zeigt das Menü "öffnen mit" des Systems innerhalb eines Kontextmenüs an.

 

SENDTOMENU/S: Mittels dieser Option ist es möglich, das Menü "senden an" des Systems anzuzeigen (dies ist das Menü, das standardmäßig nach einem Rechtsklick auf eine Datei oder einen Ordner und der Auswahl "senden an" angezeigt wird).