Erweitertes Umbenennen

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Erweitertes Umbenennen

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Das Umbenennen bietet einen einfachen und einen erweiterten Modus. Im einfachen Modus können Sie Dateien einzeln umbenennen und das Ersatzzeichen (*) benutzen.

Um beispielsweise alle Dateien mit .JPG in .jpg umzubenennen, würde man folgendes eingeben:

Alter Name: *.JPG

Neuer Name: *.jpg

Zum erweiterten Umbenennen kommen Sie indem Sie  die Schaltfläche „Erweitert“ wählen. Dieser beinhaltet die bereits aus Directory Opus 6 bekannten Elemente und zusätzlich noch Voreinstellungen wie sequenzielles Nummerieren und eine Echtzeitvorschau.

 

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Die Felder “Alter Name”, “Neuer Name” und “Typ” sind die gleichen wie auch schon in Directory Opus 8. Trotzdem werden sich nun auch die Felder “Alter Name” und “Neuer Name” verändern, wie sich der Typ ändert.

Die Optionen unterhalb des Typenfeldes sind ebenfalls schon aus Directory Opus 6 bekannt. Im „Suchen und Ersetzen“-Modus erscheint eine Option „Dateierweiterungen einbinden“. So können Sie die Dateierweiterung in die Operation einbinden – früher war dies als eigener Typ aufgelistet.

Das sequenzielle Nummerieren ermöglicht es, die ausgewählten Dateien automatisch zu nummerieren. Es können die Anfangsnummer und der Betrag, um dem die Nummer erhöht wird, festgelegt werden. Das Einfügen von Nullen vor der eigentlichen Anfangsnummer legt fest, wieviel Ziffern genutzt werden. In den Standardeinstellungen werden die Nummern am Ende des Dateinamens eingefügt (vor der Dateierweiterung) und ersetzen jede Nummer, die sich bereits an dieser Stelle befindet. An jeder Stelle können Sie das Einfügezeichen [#] einfügen, um festzulegen, wo die Nummern eingesetzt werden.

Die Liste der Voreinstellungen enthält einige vordefinierte Operationen. Die ersten drei Optionen beschreiben die unterschiedlichen Umbenennungstypen. Der Unterschied zwischen diesen Optionen und denen in dem herunterklappenden Menü unter Typ ist, dass mit Auswahl einer dieser Voreinstellungen alle Optionen im Dialog auf ihren Standard zurückgesetzt werden.

Die Voreinstellung Letztes Umbenennen bietet eine einfache Möglichkeit, die letzte Umbenennungsoperation rückgängig zu machen. Die Voreinstellung Dateien nummerieren wird automatisch von Directory Opus bereitgestellt und bietet ein Beispiel der Benutzung von regulären Ausdrücken und der sequenziellen Nummerierung, um die ausgewählten Dateien automatisch neu zu nummerieren. Um eigene Voreinstellungen hinzuzufügen, benutzen Sie die Schaltfläche „Hinzufügen“.

Am unteren Ende des Umbenennen-Dialogs befindet sich die Schaltfläche Voransicht. Wenn Sie diese Schaltfläche anklicken, vergrößert sich der Dialog und eine Echtzeitvorschau aller ausgewählten Dateien erscheint. Diese können Sie nutzen, um mit verschiedenen Ersatzzeichen zu experimentieren und Sie sehen genau die Veränderungen, die an den gewählten Dateien vorgenommen werden. Bitte beachten Sie dabei, dass nur die ersten 100 Dateien in der Vorschau erscheinen. Für größere Datenmengen steht der „Testmodus“ zur Verfügung.

Der erweiterte Umbenennen-Dialog gibt Ihnen nun die Möglichkeit Dateien mit Hilfe von in Ihnen gespeicherten Informationen umzubenennen. Sie können jede Information wählen, die sich auch in einem Listerfeld darstellen lässt. Zum Beispiel das Dateidatum, MP3- oder EXIF-Tags.

 

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Um diese Funktion nutzen zu können, müssen Sie die Option Dateiinformationsfeld aktivieren im erweiterten Umbenennen-Dialog aktivieren. Es wird eine neue Schaltfläche neben dem Feld mit dem neuen Dateinamen erscheinen, die die gewünschten Codes enthält. Zum Beispiel können Sie eine MP3-Datei wie folgt umbenennen:

Alter Name: *.mp3

Neuer Name: {mp3album} - {mp3artist} - {mp3title}.mp3

Sie können die Formatierung von numerischen Feldern auch beeinflussen, indem Sie Anweisungen wie {size|#8} verwenden. In diesem Fall würde die Schriftgröße für das entsprechende Feld auf 8 gesetzt werden.

Des Weiteren können Sie sich auf übergeordnete Verzeichnisse beziehen, indem Sie {parent} verwenden. {parent1} bezieht sich auf das unmittelbar übergeordnete Verzeichnis, {parent2} auf das darüber Befindliche, usw.

Der Umbenennen-Dialog kann außerdem auch Unterordner automatisch erstellen.

Zum Beispiel:

         Alter Name: *.mp3

 Neuer Name: {mp3album}\{mp3artist}\{mp3title}.mp3

Dieser Befehl würde die MP3-Dateien automatisch in Unterordner sortieren, die auf Ihren MP3-Tags basierend erstellt wurden.

 

Scripting

Der Umbenennen-Dialog hat eine große Anzahl spezieller Funktionen. Die neuste Funktion ist seit der Version 9 der Scriptmodus. Wenn er aktiviert ist, erscheint ein Feld zur Eingabe von Scripts in VBScript,JScript und anderen, um den Umbenennen-Prozess nach Ihren Wünschen zu gestalten.

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Die verfügbaren Argumente sind:

1strFileName – der Originalname der Datei

2strFullPath - der volle Pfad der Datei

3fIsFolder - dieser Wert wird wahr, wenn das Objekt ein Ordner ist

4strOldName - der Wert des Feldes für den alten Dateinamen

5strNewName - der neue Name der Datei

Wenn das Script ausgeführt wird, enthält strNewName bereits den neuen Dateinamen, der durch die anderen Einstellungen im Dialog definiert ist. Ihr Script sollte den modifizierten Dateinamen in diese Variable schreiben.

Scripts werden im Vorgaben-Feld gespeichert. Sie können auch durch Schalter ausgeführt werden, wenn die erste Zeile des Schalters den Umbenennen-Befehl enthält.

Es gibt ein Register mit der Bezeichnung Script im Ausgabefenster, welches die Ausgabe der Scripts anzeigt. Sie können die Ausgabe mit den Befehlen DOpus.OutputString regeln.

Die Vorgaben in Umbenennen-Dialog haben nun Symbole, die denen der Symbolleiste entsprechen. Der Dialog verfügt zudem über ein Menü zum Importieren und Exportieren von Befehlen.